Grüne Pfirsichblattlaus, Myzus persicae Sulz

Die grüne Pfirsichblattlaus kann in zwei verschiedene Formen unterteilt werden. Zum einen in die geflügelte Form (Alate) und die ungeflügelte Form (Aptere).

Eine Besonderheit der grünen Pfirsichblattläuse ist, dass sie eine Vielzahl von Pflanzen besiedeln kann. Die Wirtsplanzen lassen sich dabei in Winter- und Sommerwirte aufteilen. Die Winterwirte gehören dabei nicht zum typischen Spektrum der landwirtschaftlichen Kulturpflanzen. In das Spektrum der Sommerwirte zählen dahingegen neben der Kartoffel beispielsweise die Beta-Rübe, Raps, Mais und Getreide. Des Weiteren sind viele weitverbreitete Unkrautarten optimale Sommerwirte.


Schadbild

Die Kartoffelpflanze reagiert auf starken Blattlausbefall mit:

  • Einrollen der Blätter
  • Fingerblättrigkeit
  • Blattaufhellungen
  • Glänzender Honigtau
  • Rußtaubildung (Pilzbefall)
  • Kümmerwuchs

Besondere Bedeutung erlangt die grüne Pfirsichblattlaus als universellster und fähigster Vektor von Pflanzenviren. Abgesehen vom X-Virus können alle weiteren bedeutenden Kartoffelviren (R, Y, A, M und bestimmte Isolate des S-Virus) übertragen werden. Im Falle einer Virus-Übertragung kommen zu den oben beschriebenen Symptomen die der entsprechenden Krankheit hinzu.


Maßnahmen/Faktoren

Rhizoctonia verursacht verstärkt optisch wirksame Mängel. Dies steht jedoch im Gegensatz zu den Anforderungen des Lebensmitteleinzelhandels, der verstärkt eine einwandfreie Optik fordert.


Quelle: Radtke et all., 2000 und Bayer, 2004

 

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